easy wysiwyg website maker software








"Ich persönlich bin weder links, noch bin ich Aktivistin. Wir sehen uns als Humanisten."

Cesy Leonard

Cesy Leonard ist Künstlerin, Filmemacherin und Chefin des Planungsstabs des Zentrums für Politische Schönheit. Als Kind von Migranten, die Mutter aus dem nahen Osten, der Vater aus dem fernsten Osten von Melbourne, in Stuttgart geboren, begann ihre künstlerische Laufbahn als Graffitiartist in Stuttgarts Straßen und S-Bahnen. Die Frage, ob ihre Werke Kunst seien oder schon Vandalismus, fielen vor den Stuttgarter Gerichten eindeutiger aus als heute.

Sie war eine der wenigen Frauen in der Stuttgarter Hip-Hop-Szene. In der Frauen-Crew "No Frills" rappte sie und war deutschlandweit auf Tour. Ihr erstes Engagement als Schauspielerin hatte sie 2001 als durchgehende Rolle in einer ARD-Serie. Danach folgten weitere Engagements in TV und Film. Eine willkommene Geldquelle. Aber mit dem eigentlichen Streben, mit Kunst der Realität etwas entgegenzusetzen, hatte es wenig zu tun.

Leider machte Schlingensief bereits Oper und singen war nicht ihre Stärke, deshalb begann sie, Regie zu führen. Nach einigen eigenen Filmen traf sie 2010 auf das Zentrum für Politische Schönheit, das schlagartig ihre künstlerische Heimat wurde. Für das Zentrum für Politische Schönheit leitet sie das Filmdepartment und ist Teil des kreativen Kernteams. Ihr Film „Schuld – die Barbarei Europas“ gewann 2012 den Web Video Award. „Montags Tanzen“ lief 2015 u.a. auf dem Max Ophüls Festival in Saarbrücken.

"Wir sind Künstler, wir machen Aktionskunst. Wir machen keinen Polit-Aktivismus. Wir versuchen den Kunstbegriff weiter zu treiben und mit der Kunst wirklich Veränderung zu schaffen."

Cesy Leonard

Vorträge und Lecture Performances

Seit es die Aktionen des Zentrum für Politische Schönheit gibt, gibt es den Wunsch, mehr über die Machenschaften des ZPS (Hintergründe der Künstler, Arbeitsweisen, Ideenfindungen) zu erfahren. Cesy Leonard hat sich in den vergangenen Jahren zu einer gefragten Sprecherin und Performerin des ZPS etabliert.

Mit Talks, Lecture Performances und Vorträgen an der Yale Law School, im Goethe Institut Los Angeles, an den Kunsthochschulen von Hamburg (hfbk) bis Ludwigsburg (Filmakademie), an Theatern (Theater Bonn, Staatstheater Freiburg, Werk X u.a.), in Talkshows (Stern TV, Max Moor - Die Kunst der Provokation, 3 Sat Kulturpalast u.a.), bei Filmfestivals (Frankfurt), in Foren (Forum Alpbach) sowie bei den Hannah Arendt Tagen in Hannover - um nur einige zu nennen.

Interviews