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Zentrum für Politische Schönheit


Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit. Grundüberzeugung ist, dass die Lehren des Holocaust durch die Wiederholung politischer Teilnahmslosigkeit, Flüchtlingsabwehr und Feigheit annulliert werden und dass Deutschland aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln kann.
Das ZPS setzt auf Menschlichkeit als Waffe und gehört zu den innovativsten Inkubatoren politischer Aktionskunst. Es steht für die erweiterte Form: Kunst muss weh tun, reizen und Widerstand leisten. In eine Begriffsallianz gebracht: aggressiven Humanismus. Inszenierungen und Werke: GORKI Theater, Berlin Biennale, Theater Dortmund, Steirischer Herbst, NGBK, Theater Neumarkt.

„Das Zentrum für Politische Schönheit ist ein Medium der neuen Art:
Sie schaffen sich die Nachrichten, die sie gern hätten, gleich selbst!“

Spiegel Online

Was wir tun

Unsere Unterhändler geben Auskunft über den Zustand der Humanität und plaudern aus dem Nähkästchen: Wie macht man denen, die von den Verbrechen gegen die Menschheit profitieren, das Leben zur Hölle? Wie transportiert man eine Gedenkstätte aus dem Hochsicherheitstrakt des Regierungsviertels?

  • „Eine wichtige Lehre ist die Freiheit der Kunst, damit Politiker nie wieder in die Versuchung kommen zu bestimmen, was sie für opportun und zustimmungsfähig definieren, um damit ihre Politik zu illustrieren, während andere Kunstformen unterdrückt oder gar vom Staatsschutz verfolgt werden, wie gerade das Zentrum für Politische Schönheit.“
    Rat für die Künste
  • „Es gibt schon lange eine ausgeprägte Sehnsucht nach Wirklichkeit auf der Bühne. Hier findet ein künstlerischer Akt eine so resonanzstarke Rückkopplung in die Realität, dass man an Elfriede Jelineks Bonmot über Schlingensief denken muss, der ‚den Herrschenden die Zustände wie eine Torte ins Gesicht’ schleudere.“

    Tagesspiegel

Was ist Politische Schönheit?


Politische Schönheit ist moralische Schönheit (καλὸς καὶ ἀγαθός). Kein Thema macht die Humanität des Menschen methodisch derart sichtbar wie die Frage, wer gegen genozidale Verbrechen aufbegehrt und Widerstand geleistet hat – notfalls gegen die eigene Karriere, Freunde und Gefühle. Es ist der Mut zur Humanität, der die Schönheit des Menschen sichtbar macht. Das ZPS interessiert Handlungen mit moralischer Lichtintensität. Gerade in der Finsternis und Abgründigkeit der größten Verbrechen wird die Erkenntnis von moralischer Schönheit möglich.
Diese Menschen umreißen Akte politischer Schönheit: Varian Fry, Peter Bergson, Eduard Schulte, Simon Wiesenthal, Soghomon Tehlirian, Beate Klarsfeld, Raoul Wallenberg, Jean Moulin, George Mantello, Shahan Natalie, Roméo Dallaire, Raphael Lemkin, Georg Elser, Kurt Schrimm, Christian Schwarz-Schilling, Rupert Neudeck, Paul Grüninger, Willem Arondeus, das World Food Programme.

  • „Die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit sind drastisch, sie provozieren. Es sind Großproduktionen, die Gesellschaft, Politik und Medien gegeneinander in Stellung bringen. Ohne feste Bühne und ohne festes Ensemble.“

    Der Spiegel
  • „Keine andere deutsche Künstlergruppe sorgt derzeit für größere Irritationen und Skandale im öffentlichen Raum!“

    ORF
  • „Wofür werden wir stehen, wenn man am Ende des 21. Jahrhunderts auf unsere Zeit blickt? Womit werden wir in die Geschichtsbücher eingehen? Der Gründer hebt die Augenbrauen. ‚Mit der Abwrackprämie? Mit Mindestlöhnen?’ Wenn es so weiter gehe, wohl am ehesten als die Generation, die nichts mehr wollte.“

    Berliner Zeitung
  • "Ihre Mittel sind drastisch!"

    Die ZEIT
  • "Das ist keine Kunst! Es hat nicht das Geringste damit zu tun. Es ist völlig unüberlegt.“

    Bazon Brock
  • „Schocktherapeuten!“

    tip Berlin