Die Überläufer
Die Überläufer
Im Geiste der Zeitkapsel-Versuche reißt DIE ÜBERLÄUFER die Zuschauer mitten in einen tobenden Genozid im Jahre 2032. Das chinesische Parlament beschliesst den Abzug seiner Ein-Millionen-Soldatenarmee auf dem afrikanischen Kontinenten nach der Detonation einer schmutzigen Bombe im UN-Hauptquartier in der Zentralafrikanischen Republik. Nachrichten- und Wortfetzen laufen auf die Ansprache des Bundeskanzlers Franz-Kevin Wegener zu.
Es ist viel passiert in dieser Welt: einem Ayatollah wurde der Friedensnobelpreis verliehen, ein zu Wohlstand gelangter Irak greift in saudischer Koalition die Vereinigten Staaten von Amerika an, die Deutschen stellen den UN-Generalsekretär und die NATO-Generalsekretärin. Und ein bekannter Politiker hat sich zum Bundespräsidenten mit unkontrollierten Machtbefugnissen wählen lassen.
Fotos: Robin Rothweiler
„Ich werde diese Zeit zwingen, etwas Gutes zu tun“, versprach Bundeskanzler Franz-Kevin Wegener in seiner Antrittsrede vor dem Deutschen Bundestag 2029. Diese Zeit ist gekommen.
Das Zentrum für Politische Schönheit enthüllte nach dreimonatiger Planung eine theatrale Skulptur auf dem Alexanderplatz in Berlin. Wir gaben erstmals einen Akt politischer Schönheit den Blicken der Öffentlichkeit frei. Einen Tag vor der Wahl präsentierten wir einen Bundeskanzler, wie er sein könnte.
Die Überläufer
Ein Theaterstück mit Max Woelky,
Eva Gaigg, Marita Hueber und Eckhard Müller.