Das Zentrum für Politische Schönheit

Das Zentrum für Politische Schönheit ist ein Thinktank des Aktionskünstlers und Menschenrechtlers Philipp Ruch, der Poesie, Politik und Aktionskunst miteinander verschweißt und eine große digitale wie mediale Öffentlichkeit für den Schutz von Menschenleben zu gewinnen versucht. Grundanliegen ist eine humanitäre Kurskorrektur der Gegenwart im Lichte zukünftiger Geschichtsbücher.

Das ZPS erreicht über 20.000 permanente Sympathisanten, bei Google sind 2.36 Millionen Einträge verzeichnet, was es zu einer der erfolgreichsten Bewegungen im kreativ-humanistischen Bereich machen dürfte. Die Aktionen tragen stark humanitäre Züge, was das ZPS an den Definitionsrand zu einer Menschenrechtsorganisation drängt. Die Mittel sind grenzüberschreitend: Aktionen, Theaterstücke, Initiativen, Ausstellungen, Installationen, Kinofilme, Gedenktage. Jeder Einordnungsversuch in etablierte Deutungsmuster erscheint gewagt.

Hoheitsinsignien

Unsere Mitglieder sind bei öffentlichen Auftritten erkennbar an Kohle- und Rußspuren. Wir wühlen in den verbrannten Hoffnungen der Bevölkerung. Es könnte sich aber auch um apokalyptische Wunden handeln. Kohle ist das zentrale Arbeitselement unseres politischen Expressionismus. Was es damit auf sich hat, erklärt teilweise Die Kinder der Wärme (rechts).

Das „Ende der Geschichte“

Die Arbeiten fokussieren auf die menschlichen Antriebe und intervenieren gegen das „Ende der Geschichte“ im Westen (womit sämtliche Formen von Handlungslethargie gemeint sind). Die westliche Zivilisation ist in einen Zustand eingetreten, in dem ihr Großtaten und Höhepunkte der Geschichte unmöglich erscheinen. Wir halten Wohl- und Großtaten weiterhin für möglich.

Was ist „politische Schönheit“?

Das erahnen wir derzeit nur: politische Verletzlichkeit, Erschütterung, Anteilnahme, der Kniefall Willy Brandts? Diese Ahnungen bauen wir in den nächsten Jahren in Wissen um. Erste Ahnungen haben wir abgelegt im Allegorien-Projekt, in Die Überläufer und in der Erweiterung des Stiftungsrates der Vertriebenenstiftung um Flüchtlinge.

Im Kern ist das Zentrum für Politische Schönheit eine aktionskünstlerische Machbarkeitsstudie („feasibility study for political beauty“), welches die politischen Imaginationsräume auslotet und auf eine aufwändige Neukonzeption von human security hinausläuft. Wir sondieren die letzten 2500 Jahre, um Ereignisse zu identifizieren, die diese Bezeichnung verdienen könnten. Zu diesem Zweck haben wir einen Förderpreis für politische Schönheit ins Leben gerufen. In der Jury sitzen Josef Joffe (Herausgeber ZEIT), Matthias Matussek (Spiegel), Brigitte Maria Mayer (Anatomie Titus Fall of Rome), Tilman Zülch (Präsident GfbV) und Tomislav Limov (Botschafter Bosnien-Herzegowina).

„Das Zentrum für Politische Schönheit soll eine Art Thinktank für Aktionspolitik sein. Das Programm: Über Kunstaktionen mehr Menschen zu politischem Engagement zu bewegen.“

„Wofür werden wir stehen, wenn man am Ende des 21. Jahrhunderts auf unsere Zeit blickt? Womit werden wir in die Geschichtsbücher eingehen? Der Gründer hebt die Augenbrauen. ‚Mit der Abwrackprämie? Mit Mindestlöhnen?’ Wenn es so weiter gehe, wohl am ehesten als die Generation, die nichts mehr wollte.“

„Große Visionen und Lebensziele sind den Mitgliedern des Zentrums für Politische Schönheit nicht fremd. Während die Sehnsüchte ihrer Generation um Karriere, Weltreise und Familie kreisen, ist es ihr erklärtes Ziel, Genozide zu verhindern. Nachdem sie dafür nahe liegende Wege wie Entwicklungshilfe, Politik oder Wissenschaft ausgeschlossen haben, lautet die Strategie Aktionskunst.“

„Politische Schönheit? Diesen scheinbaren Gegensatz hat der Aktionskünstler und Menschenrechtler Philipp Ruch im Zentrum für Politische Schönheit vereint.“

Mitdenken

Das Zentrum für Politische Schönheit ist nach dem Prinzip der Menschheit organisiert: viele denken, manche handeln. Deshalb besteht der Taktgeber aus einem Thinktank, in dem uns Sympathisanten und ständige Mitglieder Ideen „eingeben“, die wir in die Tat umsetzen.


Wir suchen:

[1.] Für den Thinktank: Akte politischer Schönheit

Stellen Sie sich einen politischen Akteur vor, der eine unfassbar schöne Tat vollbringt. - Einen Akt strahlender Schönheit. Wie sieht der aus? Was muss er tun?

Schreiben Sie an: thinktank@politicalbeauty.de

(oder beratschlagen Sie uns über Facebook und Twitter).

[2.] Für humanitäre Aktionen: Aktivisten

Wenn Sie bereit sind, durch Taten voranzugehen („operibus anteire“) und sich mit dem Recht des Stärkeren für das Recht der Schwächeren einzusetzen, melden Sie sich mit einem kurzen Statement, wohin Sie aufgebrochen waren und wo Sie stehen.

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Die Säulenheiligen des Thinktanks: Ernst Robert Curtius, Günther Anders, Isaiah Berlin, Allan Bloom, Reinhart Koselleck, Wolf Lepenies, Albert O. Hirschman, Francis Fukuyama.