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Das Holocaust-Mahnmal Bornhagen

Ein Mahnmal gegen die schleichende Normalisierung des Faschismus in Deutschland. Das Zentrum für Politische Schönheit hat sich eine Immobilie in bester Lage im Kampf gegen den modernen Rechtsextremismus gesichert: in direkter Nachbarschaft zum thüringischen AfD-Fraktionschef Björn Höcke. Seit einem Jahr ist das ZPS im Besitz des einzigen direkten Nachbargrundstücks – inmitten von Höckes "Refugium".

"Wer so etwas tut, ist ein Terrorist. Das Zentrum für Politische Schönheit ist keine Künstlergruppe, sondern eine terroristische Vereinigung!"

Björn Höcke

Bornhagen, Thüringen

22. November, 6.00 Uhr früh. Der Lärm von Betonpumpen reißt den AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke in aller Früh aus dem Schlaf. Sein 500 Jahre altes Pfarrhaus bebt. Als er zum Fenster stürmt, traut er seinen Augen nicht: Direkt vor seinem Haus entsteht der Erweiterungsbau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Höcke zittert. Seit einem kalten Tag im November wird zurückgedacht.

Planung

24 Stelen, am Computer geplant, das Gelände mit Lasern ausgemessen, die Bauteile vorgefertigt und in einer verdeckten Operation über Wochen angeliefert.

Team

Eine hundertköpfige Baugenossenschaft errichtet in einer Rekordzeit von 5 Tagen das Mahnmal am Rande der Schande auf. Eine Meisterleistung: Höcke merkt nichts.

Maßarbeit

Jede Stele eine Maßanfertigung, auf 18 x 13 Metern, winter- und sturmfest, zudem auch sicher gegen Nazis. Eine Trutzburg der wehrhaften Demokratie.

„Das Mahnmal in Berlin steht da, um an die Ermordung der Juden zu erinnern. Es steht da, damit wir nicht vergessen, wozu unsere Großeltern und Urgroßeltern fähig waren. Nicht damit wir uns als die besseren Menschen fühlen, sondern damit wir darauf achten, dass wir nicht ähnliche Schand-Taten vollbringen. Das Holocaustmahnmal ist ein Denkmal unserer Schande. Wir brauchen es, um nicht zu vergessen, wozu wir fähig sind. Jeder von uns braucht es. Einem von denen, die davor gerne die Augen verschließen, hat das Zentrum für Politische Schönheit ein ganz privates Mahnmal vor die Gartentür gepflanzt. Dankbar sollte er sein.

Frankfurter Rundschau

"Das ZPS wendet Methoden der Nazis an! Die künstlerische Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit anderer beeinträchtigt wird. Diese Grenze ist hier nicht nur erreicht, sie wurde meilenweit überschritten. Wer diesen totalitären und fanatischen Gesinnungsterror als Kunst verharmlost, handelt verantwortungslos. Hier muss der Rechtsstaat mit allen Mitteln einschreiten. Wehret den Anfängen!"

Alexander Gauland

"Gut gemeint, aber schlecht gemacht!"

MDR

Deutschland 1928

Höcke verhöhnt in seiner sog. "Dresdner Rede" das Mahnmal der sechs Millionen ermordeten Juden Europas als ein „Denkmal der Schande“, das er durch eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ umgekehren wolle. Es war in Ton und Inhalt eine Rede, wie sie auch ein alkoholisierter Gauleiter im Festzelt hätte halten können. Er wähnt sich in einer Wendezeit, die er “nicht nur erleben und erleiden, sondern gestalten will“. Höcke will die Demokratie mit ihren eigenen Mitteln abschaffen. Das Handeln der AfD erinnert an Goebbels berühmte Devise: "Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. […] Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde!"

Faschistische und autoritäre Bewegungen verschwinden nicht von selbst. Im Jahr 1928 holte die NSDAP bei den demokratischen Wahlen 2,6 Prozent. Vier Jahre später waren es 43 Prozent. Das Holocaust-Mahnmal ist eine gesellschaftliche Vereinbarung. Um diese muss mittlerweile offenbar gekämpft werden.

"Politische Aktionskunst stört vor allem die Ressortaufteilung in den Köpfen: Politik mischt sich nicht in Kunst, Kunst bitte nicht in Politik. Das letzte Mittel der selbsternannten Kampfmittelräumkommandos: Je mehr Aufmerksamkeit etwas bekommt, desto schlechter muss es sein."

NZZ

„Die Zivilgesellschaft hat Deutschlands oberstem Hetzer ein Mahnmal gesetzt. Die Botschaft dahinter: Wir werden Rechtsextremismus nicht länger tolerieren. Er ist nicht normal. Rassismus ist nicht normal. Und der Angriff auf unser zivilisatorisches Selbstverständnis wird nicht mehr unbeantwortet bleiben.“

Zentrum für Politische Schönheit

"Mit dem Zentrum für Politische Schönheit kehrt Kunst an ihren Ursprung zurück: nämlich ein Fürstenspiegel zu sein."

Prof. Beat Wyss im Deutschlandfunk

Das Mahnmal aus Höckes Sicht

Die "intime Schenkung" (Berliner Zeitung) – an Deutschlands obersten Hetzer. Hier: die Perspektive von Höckes Garage aus.

Der Blick von Höckes (eigenhändig gehacktem) Holz auf das Stelenfeld.

"Von der Straße aus ist das Holocaust-Mahnmal für Björn Höcke nicht zu sehen. Erst wenn man vor seinem Haus steht, wird einem deutlich, dass man es nicht mit einer öffentlichen Demonstration, sondern mit einer geradezu intimen Schenkung zu tun hat."

Berliner Zeitung

"Kunst braucht Freiheit. Und Freiheit braucht Kunst. Die Frage, was Kunst soll oder darf, ist schon Zeichen für ein Defizit an Liberalität in einer Gesellschaft. Die Debatte zeigt, wie verschwindend das Wissen um das Wesen der Kunst und damit das Freiheitspotenzial unserer Gesellschaft zu sein scheint."

Spiegel Online

"Das ZPS besitzt ein besonderes Talent dafür, künstlerische, also symbolische Akte so wirkmächtig in die politische Realität platzen zu lassen, dass die Grenzen zwischen Inszenierung und Aktivismus knirschen. Prägender Stil ihrer Inszenierungen ist die Verbindung von Subversion, Provokation und moralischem Furor."

Tagesspiegel

Der Livestream

Das Mahnmal trotzt in der rational befreiten Zone Wind, Wetter und Nazis. Deutschlands größter Hetzer hat seine "erinnerungspolitische Wende" im Sommer wie Winter unmittelbar vor der Haustüre. Ein Gericht untersagte unserem etwas aufdringlichen Vermieter, das Mahnmal eigenhändig zu entfernen.

"Die AfD ist groß geworden durch Tabubrüche, mit ihren ständigen Grenzüberschreitungen hat sie die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben. Das ZPS antwortet mit einer weiteren Grenzüberschreitung. Wo soll das hinführen? In eine Spirale aus immer neuen, immer krasseren Überschreitungen? Was steht dann am Ende? Der Bürgerkrieg?"

DIE ZEIT

Geistige Brandstifter brauchen Zonen der Ruhe, um sich zu entfalten. Im malerischen Bornhagen, Höckes selbsternanntem “Büllerbü” (Höcke in NZZ am 3.11.2017), läuft seit der Dresdner Rede die wohl aufwendigste zivilgesellschaftliche Langzeitbeobachtung des Rechtsradikalismus in Deutschland. Das Versagen der staatlichen Organe bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus ist an wenigen Orten so offensichtlich wie in Thüringen – der Brutstätte des NSU und dem Lebensmittelpunkt von Rechtsradikalen wie Björn Höcke, Thorsten Heise und Götz Kubitschek. Nach Bekanntwerden der Mordserie des NSU kapitulierte das Bundesland. Gemäß dem Politikwissenschaftler Thomas Grumke verzichtet der Thüringische Verfassungsschutz heute weitgehend „auf den Einsatz menschlicher Quellen“. Thüringen sei dadurch „für Rechtsextremisten ein kommoder Schutzraum geworden.”

Im Februar 2017 haben wir daher den Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz Thüringen gegründet. Das „Frühwarnsystem des Staates“ wird seither durch ein Frühwarnsystem der Zivilgesellschaft ergänzt. Wer die offene Gesellschaft in Frage stellt, den behalten wir jetzt im Auge. Eine der elementaren Lehren aus der Weimarer Republik ist die Notwendigkeit einer wehrhaften Demokratie. Wir müssen uns gegen die Feinde der offenen Gesellschaft zur Wehr setzen. In diesem Video gewähren wir erstmals einen exklusiven Einblick in unsere „zehnmonatige Überwachungsarbeit“ von Björn Höcke.

"Gezieltes symbolpolitisches Stalking − schrill, anmaßend und direkt."

Berliner Zeitung

"Hat das Zentrum für Politische Schönheit einen 'zivilen Verfassungsschutz' gegründet? Schwer zu sagen, was das sein sollte. Man könnte auch sagen, dass sie recherchiert haben. Es ist ein Unterschied der Worte, der entscheidend ist. Es ist das Maß an Genauigkeit, das zählt."

Spiegel Online

"Die Gesamtaktion des Zentrums für Politische Schönheit hat nichts mit Kunst zu tun. Hier wird unter dem Deckmantel künstlerischer Freiheit, ein skandalöser Angriff auf die Freiheit des Mandats, die Unversehrtheit einer Person, von Familie und Privatsphäre unternommen [...] moralisch kaschierter Psychoterror. Das Abhören und Ausspionieren von Abgeordneten und ihren Familien gleicht den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit. Es ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Aktion ist ein Angriff auf die Freiheit des Mandats, die Unversehrtheit von Familie und ein ungeheuerlicher Eingriff in das Leben eines Menschen."
Christian Carius, President des Thüringer Landtags

"Allerdings hat das Zentrum gar nicht den Anspruch, auf moralisch einwandfreiem Grund zu stehen. Im Zweifel sind sie für Destabilisierung. Aus der Grobheit ergibt sich die Ambivalenz, die das künstlerische Spiel mit Moral von bloßer Moral unterscheidet."

FAZ

Haben Nazis ein Recht auf Privatsphäre?

Höcke hat die Medien exzessiv in sein „Bullerbü“ (Björn in der NZZ) eingeladen. Er freut sich auch "über die Gespräche mit den Nachbarn über die kleinen Sorgen und Nöte" (wir sind seine einzigen direkten Nachbarn). Er erwähnt seinen Wohnort in jedem Artikel. Das tat er auch schon 2011 und 2012, als er noch als Landolf Ladig die NPD hochschrieb und die deutsche Kriegsschuld leugnete. Einen Tag vor der Dresdner Rede schreibt er in einem Rundbrief an die AfD-Mitglieder: "Das Thüringische Eichsfeld ist zu meinem Refugium geworden. Es ist mir Rückzugs-, Inspirations- und Regenerationsraum." Er hat wiederholt Aufnahmen seines Wohnhauses gezeigt und inszeniert sein braunes Haus. Es zirkulieren sogar öffentliche Aufnahmen aus seinem Garten und aus dem Hausinneren. Höcke hat das Private längst öffentlich gemacht und für Propagandazwecke instrumentalisiert.

Das Landgericht Köln hat letzten Endes seine Klage abgeschmettert und festgehalten, dass das Recht auf seine Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte in diesem Fall der Kunstfreiheit unterliegt! Hier finden Sie die letzten zehn Seiten des möglicherweise wegweisenden Urteils.


"Das ZPS behauptet, es habe Höcke überwacht und werde Informationen über ihn veröffentlichen, wenn er nicht auf die Knie geht vor dem Denkmal geht. Da schluckte dann doch manch linksliberaler Studienrat. Die Aktion wäre so lustig gewesen, wenn Sie das hätten bleiben lassen. Der arme Mann! Überwacht! Wie schlimm! – Nein. Schlimm ist etwas anderes: nach 70 Likes weiß Facebook, wer Sie sind. Nach 300 Likes kennt Facebook sie besser als ihr eigener Partner. Wenn Eheleute sich so gut kennen, ist meist die Scheidung fällig. Wir lassen die Vorratsdatenspeicherung zu. Wir haben nichts gegen Gesichtserkennung auf Bahnhöfen. Aber wenn das ZPS behauptet, es hätte Björn Höcke überwacht, steht die Republik Kopf. Schon die unglaublich dumme Frage, 'ob Kunst das darf?', spielt der AfD in die Hände. Kunst ist Freiheit und nur wo Freiheit ist, gibt es Kunst. Aber die Freiheit hat ihre besten Zeiten hinter sich. Nur ein Land, das im Namen des hohlen Versprechens an absolute Sicherheit bereit ist, die eigenen Freiheiten komplett aufzugeben, kann ernsthaft auf die Idee kommen, Mitgefühl mit dem erbärmlichsten Nazi der Gegenwart zu haben."

Florian Schröder, Comedian

Audio-Walk

Wandle auf den Spuren des neuen Thüringer Führers (Sprecher: Shahak Shapira). Begehe die Orte, wo Höcke Holz hackt, joggt oder einkauft. Erlebe den deutschen Rückzugsraum, wo sich Deutschlands bekanntester Brandstifter von "Strapazen" erholt.

„Da hängt die Debatte um Angst und Überwachung gehörig schief. Stattdessen hören alle gespannt zu, wenn die Rechtspopulisten ihr altes, sehr erfolgreiches Opfer-Lied singen. Das Fatale ist dieses Mal, dass viele Kehlen bis ins Feuilleton angesehener Zeitungen hinein lauthals mitgrölen.

Markus Reuter, Netzpolitik

„Der Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals auf dem Nachbargrundstück des AfD-Politikers Höcke soll ab Dienstag wieder für Besucher zugänglich sein. Am Freitag wurde der Zugang unter Verweis auf mangelden Polizeischutz vorerst gesperrt – es gab Morddrohungen gegen die Künstler

Tagesschau

Die AfD-Totenkopf-Standarte

Höckes beste Nazi-Freunde haben mit Sturmhauben und gezogenen Messern die Autos unserer Mitarbeiter attackiert und die Reifen zerstochen. Wir haben alle greifbaren Straftaten der ersten zwei Wochen in diesem Video zusammengefasst. Es geht um: Körperverletzung, Nötigung, Blockaden, Morddrohungen, Diebstahl, Sachbeschädigung, Beleidigung.

  • "Wie Sie alle wissen, ist Björn Höcke im Laufe der letzten Monate Opfer einer widerwärtigen und abstoßenden Aktion gewesen, die an dunkelste Zeiten unserer Geschichte erinnert. Die sich selbst und von bestimmten Medien so bezeichneten Künstler des sogenannten Zentrums für Politische Schönheit geben an, Höcke in den letzten Monaten beobachtet, gefilmt, fotografiert, abgehört und verfolgt zu haben. Der AfD-Landesverband Thüringen möchte alles in seiner Kraft stehende unternehmen, um Björn Höcke vor einer weiteren Nötigung zu schützen. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Die Eigenmittel unserer jungen, noch wachsenden Partei sind nicht annährend vergleichbar mit denen unseres Gegners, der bereits seit Anfang der Woche eine fünfstellige Summe an Spenden eingesammelt hat. Jede Spende, sei sie noch so klein, hilft! Machen wir diesen Übeltätern einen dicken Strich durch die Rechnung."

    AfD Thüringen
  • "Ich bedanke mich ganz herzlich für die Solidarität, die ich in den vergangenen Tagen angesichts der monatelangen Spähaktion erfahren habe. Besonders freue ich mich über die klaren Worte zahlreicher Politiker anderer Parteien. Hervorheben möchte ich stellvertretend für die vielen anderen den Landtagspräsidenten Christian Carius von der CDU und den Vorsitzenden der jüdischen Landesgemeine Thüringen. Diese Reaktion zeigen mir, daß uns über alle Debatten und Differenzen hinweg doch der Respekt vor der Menschenwürde eint."

    Björn Höcke

So lobt die AFD die Aktion

  • "Schäbiger Angriff mit übelsten Stasi-Methoden"

    Peter Felser
    Stellv. Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • "Das ZPS kann eine Sache gut: mit Nazi-Keulen werfen. Das Problem: sie verharmlosen die Verbrechen von Hitler-Deutschland dadurch. Wissentlich. Vorsätzlich."

    AfD Thüringen
  • "Dieses widerliche Schauspiel des Zentrums für Politische Schönheit muss sofort ein Ende haben! Was Björn Höcke und seine Familie in diesen Stunden durchmachen müssen, können wir uns kaum vorstellen. Wir wünschen ihnen viel Kraft!"

    Ein Prozent
  • "Die Gesamtaktion hat nichts mit Kunst zu tun. Das Abhören und Ausspionieren von Abgeordneten und ihren Familien gleicht den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit. Es ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Aktion ist ein Angriff auf die Freiheit des Mandats, die Unversehrtheit von Familie und ein ungeheuerlicher Eingriff in das Leben eines Menschen!"

    Christian Carius, CDU
    Präsident des Thüringischen Landtags
  • "Über die Installation selbst mag man streiten. Doch es ist zutiefst verstörend, wenn Abgeordnete der Koalitionsfraktionen auch für die Zersetzungs- und Erpressungsaktionen gegen einen Abgeordneten und seine Familie noch die Kunstfreiheit bemühen. Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel."

    Michael Heym
    Stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion
  • "Ich denke, dass diese neuerliche Aktion der Linksterroristen die ohnehin schon riesige Welle der Solidarität mit Björn Höcke noch weiter anschwellen lässt! Die linksgrüne Szene demaskiert sich damit derart genial als die wahren Faschisten, dass es immer mehr Menschen aus der bürgerlichen Mitte leicht fällt, sich auf die Seite der AfD zu schlagen! Mann muss den mutmaßlichen Terroristen des ZPS dankbar sein für diese Eigentore!"

    Lutz Bachmann
  • "Das ist absolut nicht hinnehmbar. Das ist auch nicht mir dem Hinweis auf Kunstfreiheit abzutun. Das ist ein massiver Eingriff und ich hoffe auf eine geschlossene Reaktion des Bundesvorstands und der Bundestagsfraktion. Hier werden Grenzen überschritten, in einer unerträglichen Art in die Privatsphäre eingegriffen. Diese Leute und alle, die dieses unterstützen sind schlimmer als die Stasi!"

    AfD-Wähler
  • "Kaputtes Hirn in Erbsengrösse. Vermutlich zu viel Extacy."
    Joachim Reh
    via facebook
  • "Weshalb wir das ZPS als kriminell bezeichnen: Nötigung von Höcke, Nötigung der Familie, Hausfriedensbruch, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und Briefgeheimnisses, Nachstellung."

    AfD Thüringen
    via twitter
  • "Sie sind vielmehr nur die derzeit frechsten und schamlosesten, dazu offen linksextremen Protagonisten einer sehr spezifischen deutschen Szene, die wie ein zerstörerischer und am Ende auch selbstzerstörerischer Tumor in den Eingeweiden des weltweit am üppigsten von öffentlichen Geldern subventionierten „Kulturbetriebs“ wuchert."

    Wolfgang Hübner
    PI News
  • "Am Ende steht die Erkenntnis: Diese Leute können gehörig austeilen, aber nichts einstecken. Sobald Gegenwind kommt, wird gejammert. Vielleicht sollten sich diese 'Künstler' zukünftig lieber auf vernünftige Dinge konzentrieren, anstatt andere Menschen mit ihrem Wahn zu belästigen. Ich finde den Namen ZPS übrigens eher unpassend für diesen merkwürdigen Haufen und würde stattdessen den Namen 'ZPD' vorschlagen – 'Zentrum für politischen Dreck'. Das wäre doch angemessener.

    Andreas Falk
    Die Unbestechlichen
  • "Selbstverständlich gibt es auch in der deutschen Gegenwart noch künstlerische, literarische und musikalische Talente. Manche dieser Talente, allerdings auch viele Nichttalente, Blender, Opportunisten und ganz gewiss solche Primitivprovokateure wie die vom „ZPS“, werden mit Preisen, Geldern und Förderungen geradezu überschüttet, wenn sie politisch korrekte bzw. ungefährlich elitäre Literatur, Filme oder Musikstücke schaffen."

    Wolfgang Hübner
    PI News
  • "Die jüngste Aktion des 'Zentrums für politische Schönheit' ist von verblüffender Niedertracht und zeugt von einer totalitären Mentalität, die sich leider nicht nur innerhalb von ideologisierten 'Künstler'-Gruppen breitgemacht hat."

    Martin Lichtmesz
    Sezession
  • "Mir war bislang nicht bewusst, dass Kunst Menschen schaden darf!"

    Silvia R.

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Eine Demokratie,
die sich zur Wehr setzt

Die Basis einer wehrhaften Demokratie ist die Wachsamkeit und Verteidigungsbereitschaft der Zivilgesellschaft. Die Amadeu Antonio Stiftung listet auf ihrer Seite "Kein Netz für Nazis" vier Maßnahmen auf, was zu tun ist, wenn der Nachbar Neonazi ist:

1. Im Haus auf ein Klima des Hinsehens und Eingreifens wirken. Alle Anwohner über die rechtsextreme Einstellung des Nachbarn informieren.

2. Zur Ermittlung von Straftaten ist es notwendig, genaue Beobachtungen anzustellen und sie umfassend – mit Datums- und Ortsangabe – zu fixieren. Das hilft der Polizei und im Strafprozess vor Gericht. Droht der rechtsextreme Nachbar anderen Bewohnern? Pöbelt er sie an? Oder verängstigt er durch Gesten?

3. Alle Anwohner sollen dem Rechtsextremen deutlich machen, dass sie seine Anwesenheit als beängstigend wahrnehmen.

4. Rechtsextreme Mieter sollen dazu gebracht werden, aus ihren Wohnungen auszuziehen. Sie sollen signalisiert bekommen, dass sie nicht erwünscht sind. Jede Straftat muss sofort gemeldet werden. Nur wer sich unwohl in seinem Wohnumfeld fühlt, wird nicht ewig dort bleiben.

"Bei der zuständigen Staatsanwaltschaft heißt es, es sei zusätzlich eine Reihe von Strafanzeigen eingegangen. Die Vorwürfe 'zerbröseln aber einer nach dem anderen'."

Tagesspiegel

Presse

Tagesspiegel  "Denkmal der Schande" vor der Haustür von Höcke

Berliner Zeitung  Aktivist über Mahnmal in Thüringen "Wir setzen Björn Höcke ein       Denkmal vors Haus"

Spiegel Online   Ein Holocaust-Mahnmal - bei Björn Höcke vor der Haustür 

Frankfurter Rundschau  Exklusiver Blick für Björn Höcke

taz  Ein Mahnmal neben Höckes Haus

Frankfurter Rundschau  Björn Höcke im Opfer-Modus

Spiegel Online  Fragt nicht was Kunst soll oder darf

NZZ  Lob der Grenzüberschreitung

Netzpolitik.org  Protest gegen Höcke: Endlich reden alle von Überwachung

ZEIT  Höcke hat Besuch

Frankfurter Rundschau  Symbolisches Stalking

Süddeutsche Zeitung  AFD: Das Mahnmal von nebenan

Blick.ch  "Wir können Höckes politische Karriere beenden"

Berliner Zeitung  Mahnmal-Nachbau in Bornhagen. Wie sich das Leben von Björn Höckes Wohnort verändert hat

heise.de  Ein Denkmal geht auf Reisen

der Freitag  Brecht das ab

Spiegel Online  "Dreckspack, lasst den Höcke in Ruhe!"

FAZ  Moralbeton

Süddeutsche Zeitung  Artivismus

taz  Wohnen mit Aussicht

Dresdner Neueste Nachrichten  Höcke bezeichnet Denkmal-Aktivisten als "Terroristen"

ZEIT  Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Künstlerkollektiv

Spiegel Online  Der Höcke-Bluff

Thüringer Landeszeitung  Wer ist Landolf Ladig? "Zentrum für politische Schönheit" provoziert mit "Höcke-Plakaten"

Neues Deutschland  Neonazi beschwert sich: AFD zu links

VICE  Neonazi will nicht auf T-Shirt mit Björn Höcke zu sehen sein


Andere Sprachen:

The Guardian  Protesters build Holocaust memorial at home of far-right German politician

New York Times  For One Far-Right Politician, Forgetting Germany's Past Just Got Harder

The Telegrapf  Radical Artists build replica Holocaust memorial outside right-wing AfD leader's home

TéléOBS  Allemagne: l'activisme 3.0 du Centre pour la beauté politique

cbc Radio  Artists build replica of Berlin Holocaust memorial outside home of far-right German politician


Radio:

Deutschlandfunk Kultur  Kompressor: Die legitimen Erben "von Till Eulenspiegel"

wdr1  "Der schleichenden Vertäglichung des Faschismus entgegentreten"

Deutschlandfunk Kultur  FAZIT: Eine Umstrittene Aktion

detektor.fm  Minimales Mahnmal, maximaler Abstand

Deutschlandfunk Kultur  FAZIT: Morddrohungen gegen Künstlerkollektiv


Video:

ARD  Tagesschau: "Zentrum für Politische Schönheit" errichtet Mahnmal vor Höckes Haus

3sat  Kulturzeit: Gespräch mit Philipp Ruch zur Holocaust-Mahnmal-Kunstaktion

ARD  ttt: Künstlerkollektiv errichtet Mahnmal-Nachbau vor Höckes Haus

SpiegelTV  Magazin: Bolschewistenpack und die Freiheit der Kunst



  • "Diese Künstler gingen genau dem nach, was Lewandowsky als Aufgabe der Kunst begreift: Sie spielen den Müllmann für den Dreck, den es in der Gesellschaft gibt."

    Via Lewandowsky, Deutschlandfunk 
  • "Die Operation Bornhagen jedenfalls fördert einen emotional aufgeladenen Widerstreit in den sozialen Netzwerken und anderswo zutage, der ohne sie verborgen geblieben wäre. Aktionskunst als Bergungsunternehmen, auch wenn es weh tut."

    Frankfurter Rundschau
  • "(...) der Spiegel ist nunmal das Hauptinstrument der Kunst. Seien wir froh, dass die Berliner Künstler ihn aufgestellt haben. Sie haben es für Björn Höcke getan." 
    Arno Widmann, Frankfurter Rundschau
  • "Die Aktionen des Zentrums sind immer ein Coup. Klandestin vorbereitet, virtuos ausgeführt, publizistisch effektvoll begleitet (...)"

    Deutschlandfunk
  • “Yes, it’s uncomfortable, (...) But then, Germany’s history is uncomfortable.”

    New York Times 
  • "Das Amtsgericht verbot dem Vermieter jeden Abbauversuch, da sonst „ein nicht wiedergutzumachender Schaden“ zu befürchten sei."
    Berliner Zeitung
  • "Ausgerechnet bei der Überwachung von Deutschlands bekanntestem Rechtsradikalen kommt der Aufschrei. Ein Aufschrei von ganz weit rechts bis in die Feuilletons. Der thüringische CDU-Landtagspräsident verbrüdert sich mit dem „Posterboy der Rechten“, während Höckes Anhänger die Künstler mit Morddrohungen überziehen und dabei 'Künstler sind Nazis' schreien. "
    Netzpolitik
  • "Während Schockvideos für Kinder bei YouTube durchgewunken werden, reagieren Algorithmen oder Aufpasser blitzschnell und gnadenlos bei einer Kunstaktion, die sich gegen eine politische Provokation richtet und selbst provokativ ist. Das klingt alles andere als beruhigend."
    WDR
  • "Die ZPS hat es geschafft, dass ein Ministerpräsident sich zum Teil einer Kunstaktion macht und anfängt, das ZPS für provokante Aussagen zu beschimpfen. Das ist schon großes Kino. Chapeau."

    Helles Sachsen 
  • "Das Schöne ist doch: Landtagspräsidenten können die Tagesordnung feststellen, aber nicht was Kunst, Straftaten oder Stasimethoden sind.

    Martina Renner
  • "Kürzer gesagt: Ihr habt da eine in jede Richtung funktionierende dialektische Falle aufgestellt – und die darin sich verfangenden nolens volens zu Künstlern Eurer sozialen Plastik gemacht. Ihr lasst sehen, Ihr macht Aporien sichtbar – und das ist stets der Anfang, nicht das Ende des Diskurses."

    Daniel-Pascal Zorn, facebook
  • "Es gibt in Thüringen auch welche, die sagen, sie seien dankbar für die Aktion. Solcher Protest könne nur von außen kommen. Würde das ein Bornhagener wagen, er wäre sozial erledigt."

    Tagesspiegel
  • "Wer immer die Idee hatte, hier ein Stück Holocaust-Mahnmal hinzustellen, war jemand mit Phantasie. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, diesen schmalen Raum so zu nutzen. Das ZPS hat die Begabung, winzigste Vorlagen in Beiträge zur Herstellung des öffentlichen Bewusstseins zu verwandeln."

    Berliner Zeitung
  • "Auf einmal ist Höcke das Opfer. Er werde dazu gemacht, poltert es, so wie merkwürdigerweise alles, was man gegen die AfD unternimmt, mittlerweile in den Tätermodus gedreht wird. Weil die sich ja dann zum Opfer generieren – womit mitschwingt, dass sie es zurecht tun. Das ist so allgegenwärtig, dass man beim Widerwort schon fürchtet, in Staub zu zerfallen."

    Frankfurter Rundschau

Von Höcke anerkannter Terror

Höcke hat in einer meisterlichen Sportpalastrede über den Terror durch das Mahnmals gesprochen. Darin lobt er das Zentrum für Politische Schönheit als „terroristische Vereinigung“. Seien also auch Sie dabei in einer bislang nur von Höcke anerkannten Terrororganisation und werden Komplize. Sie erhalten nirgends so viel Aufruhr und Dissens für jeden gespendeten Euro wie bei uns.

Landolf Ladig im Wahlkampf

12.400 Haushalte haben Postwurfsendung erhalten. Die große Jagd auf Landolf Ladig: Jeder Hinweis wird belohnt! "Opferhöcke!"

Erfahre mehr über den besten Freund Thorsten Heises, stöbere im exklusiven Fanshop und informiere dich über das Werk des Landtagsabgeordneten.

Auf Höcke einwerben

Auf dem Gelände des Holocaust-Mahnmals Bornhagen prangt eine 4x3m Werbefläche. Gutmenschen und Hypermoralisten können hier mit ihrem Anliegen, etwa dem Diskriminierungsverbot der EU, direkt auf Deutschlands jüngsten Führer einwerben. Wir garantieren die uneingeschränkte Sicht und dass der Rassist beim Rassenmähen draufschaut.

Den Anfang hat er selbst gemacht. Höcke meinte: "Ich werde jeden juristisch belangen, der behauptet, ich sei Landolf Ladig!"

Wir geben die Fläche zum Selbstkostenpreis monatsweise ab. Es handelt sich natürlich nicht um eine genehmigungspflichtige Werbefläche, sondern um Kunst. Auch die Kunst von Organisationen wie Sea-Watch ist erlaubt.