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Flüchtlinge fressen

Zur Feier des großen EU-Türkei-Deals haben wir eine Arena mit vier libyschen Tigern mitten in Berlin errichtet. Wir suchten Flüchtlinge, die bereit sind, sich für das Beförderungsverbot für Flüchtlinge (§ 63 Abs. 3 AufenthG) öffentlich fressen zu lassen. – Ein hyperreales Rom und eine tödliche Falle mitten in der Hauptstadt des Europäischen Reiches.





Die erste Kandidatin, die bereit ist, sich von den Tieren zerfleischen zu lassen, wendet sich mit einer eindrücklichen Rede an die Öffentlichkeit.

"Nicht das ZPS speist den Zynismus in die Mitte der bürgerliche Gesellschaft ein. Es macht die Normalisierung der Menschenverachtung sichtbar, leider ohne zu übertreiben. Niemand in diesem brutalen realpolitischen Spiel um geschlossene Grenzen ist noch ein verlässlicher Partner. Wie auch? Wenn Menschen vor laufender Kamera und ganz legal das Recht auf Leben entzogen wird, ohne dass die Gesellschaft Kopf steht, dann hat die obszön leuchtende Menschenverachtung den Alltag der Mehrheitsgesellschaft gekapert. Längst haben wir uns zum Teil des brutalen Spektakels machen lassen."

Ines Kappert, taz

Einzelheiten zur Arena

  

Schleuse

Durch die Schleuse der Venus Libitina – der römischen Göttin des Todes – gelangen die westlichen Kriegsgefangenen in die Arena.

Fahnen

Über der Arena flattert der ursprüngliche Schlachtruf der französischen Revolution im Wind. Der Nachsatz wurde später gestrichen.

§ 63 Abs. 3 AufenthG

Das Beförderungsverbot für Flüchtlinge prangt als Grundsatzartikel an der Arena. Wenn Tiger näher traten, kam es zur Konstellation Naturrecht vor Naturrecht.

Vorbilder

Emily Davison setzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Körper im Kampf um Gleichheit auf: Sie warf sich vor das Pferd des Königs und verstarb.

Die Joachim 1

Der Sommer des Sterbens 2016 ist angebrochen: An der libyschen Küste ertrinken erneut Hunderttausende Menschen. Die Streichung eines einzigen Absatzes im deutschen Recht (§ 63 Abs. 3 AufenthG) kann das ändern – und damit das Schicksal der Humanität Europas wenden. Das ZPS hat 115 syrische Kriegsflüchtlinge in der Türkei ausgesucht, um sie als erste Passagiere der "Flugbereitschaft der deutschen Zivilgesellschaft" mit ihren Liebsten in Deutschland zusammenzubringen.

Die Joachim 1 sollte genau am 15. Geburtstag des Beförderungsverbotes für Flüchtlinge in der EU landen. Das Flugzeug war gechartert und bezahlt, die Personendaten ans Kanzleramt, Auswärtiges Amt, Innenministerium und BAMF übermittelt. Doch dann kündigte der Vertragspartner aus "außerordentlich wichtigem Grund". Innenministerium, Bundespolizei und Auswärtiges Amt übten Druck auf die beteiligte Fluggesellschaft aus.

115 Flüchtlinge werden jetzt Klage gegen die Bundesregierung einreichen, um eine Einreiseerlaubnis nach Deutschland zu erhalten. Es gibt keine politische Rechtfertigung dafür, dass Menschen sich von Schleppern ausplündern lassen müssen, um dann entweder ertränkt zu werden oder hunderte Kilometer zu Fuß durch den Schlamm zu waten.

Die deutsche Bundesregierung kommuniziert ihre Entscheidung darüber, ob unsere Kandidaten leben oder den Tod finden. Weitere Stellungnahmen im schriftlichen Plenarprotokoll 18/178.

Der Bundestag befindet darüber, ob die Flüchtlinge in der Mittelmeer-Arena weiter ertrinken sollen. Wenn sich die Flüchtlinge gegen die wilden Meeresbestien durchsetzen können, gewinnen sie wie im Collosseum mehr als nur ein Spiel: sie gewinnen die Freiheit – oder gehen unter.
Der römische Senat bekennt sich in der entscheidenden Sitzung erneut zum Beförderungsverbot. Der Retter des humanistischen Abendlandes (siehe Video zu oberst) darf den Senat nicht betreten.

Der Sprecher des Innenministeriums brilliert in der Bundespressekonferenz nicht nur mit Internas von Air Berlin ("Der Anwalt des Zentrums ging auf Air Berlin zu..."), sondern gibt offen zu, dass die Fluggesellschaft über die Rechtsauffassung der Bundesregierung belehrt wurde. Air Berlin entschied aufgrund derartiger "Kontakte", den Flug "aus Gründen der möglichen Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit" (Wortlaut des Unternehmens) nicht durchzuführen.

"Was empört ihr euch so über die Vorstellung, Freiwillige würden sich in der Mitte Berlins von Tigern fressen lassen, während ihr auf die Tausenden Toten, die auf der Flucht über das Mittelmeer unfreiwillig ertrinken, mit den Verarbeitungsroutinen geübter Nachrichtenkonsumenten reagiert? [...] Solch Pathos ist selten im Lande. Man hat 'Flüchtlinge fressen' oft Zynismus vorgeworfen. Große Worte, gleichsam als Planen wirft man sie über Probleme, die man nicht so genau betrachten will. Die Aktion, ein Appell an Empathie und Imagination."

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

115 Passagiere

Warum kommen Flüchtlinge nicht einfach mit dem Flugzeug?

Die Fähren, die vom türkischen Festland auf Lesbos übersetzen, kosten weniger als 10 Euro. Die Schlepper verlangen für dieselbe Route im tödlichen Schlauchboot bis zu 2.000 Euro. Verantwortlich dafür ist die EU-Richtlinie 2001/51/EG.

"Hier sollten wir töten, um zu zeigen, dass ihr wie Tiere handelt. Aber ihr handelt nicht wie Tiere. Ihr habt euch von uns entfernt. Ihr habt euch von euch selbst entfernt. Im Namen der Tiere lassen wir euch mit eurem Dilemma allein. Wir sind die traurigen Darsteller eures Untergangs. Der ist zu real, um gespielt zu werden."

– Brief der Tiger an die Menschheit (Video)

  • "Ein Angriff auf unser Selbstbild: Wenn jetzt das Zentrum für Politische Schönheit uns auffordert, darüber zu bestimmen, wer hineinkommt und wer nicht, dann wird, was die Volksvertreter privaten Unternehmen übertragen haben, an das Volk rückübertragen. Ob das eine glückliche Lösung ist? Es erhellt die Lage, in der wir uns befinden. Und wenn wir erst ein paar tausend Gesichter und Kurzbiografien vorliegen haben und dann bei den einen Daumen hoch sagen und bei den anderen Daumen runter, dann werden wir begreifen, dass wir das Spiel der römischen Imperatoren spielen. Dann begreifen wir auch, dass die europäischen Regierungen dieses Spiel schon seit Jahren stündlich aufführen."

    Frankfurter Rundschau
  •  "All das schlichtweg großes Theater. Das ist‘s was Theater kann: Theater kann Versatzstücke aus der Wirklichkeit nehmen und mit ihnen spielen – auf drastische Weise. Ist das zynisch? Flüchtlinge den Tigern zum Fraß vorsetzen zu wollen? Naja, es ist vielleicht zynisch, es bleibt aber – davon können wir wohl ausgehen – ein symbolischer Akt und der ist so gut gewählt, dass sofort alle die Ohren spitzen."
    rbb
  • "Entscheidend war aber an diesem Mittag im Theater etwas anderes. May Skaf unternahm keinen Versuch, die Theatralität ihres Auftritts zu verhehlen. Sie sprach mit zitternder, manchmal fast schluchzender Stimme. 'Mit Gesetzen zutöten ist das Werk von Feiglingen', rief sie, und am Ende: 'Es ist nicht mehr mein Spiel. Es ist ihres. Ihnen bleiben acht Tage.'

    Gerade indem die Schauspielerin die Unterscheidung von Fiktion und Wirklichkeit betonte, gelang ihr etwas Eigentümliches. Die Kunst relativierte sich selbst, ohne einen Zweifel daran zu lassen, dass die grausame Realität, auf die sie mit erpresserischen Mitteln den Blick gelenkt hatte, weiter bestehen bleibt."

    FAZ
  • „Wer sich Kampagnen wie ‚Flüchtlinge fressen‘ ausdenkt, der hat sich von der Verrohung der Flüchtlingspolitik anstecken lassen!"

    Christian Jakob · taz
  • "Mit der Tiger-Arena wollen sie an Gladiatorenkämpfe im alten Rom erinnern und an ein Europa der Barbarei. Bis zum derzeitigen Punkt ist die großangelegte und aufwendige Kunstaktion eine mit großer Ernsthaftigkeit durchgeführte Inszenierung. Jeden Abend finden in diesen Tagen Salons statt, sowohl der Berliner Kulturbetrieb als auch Politiker der Oppositionsparteien nehmen daran teil. Die Diskussion ist entfacht."
    Spiegel Online
  • "Das, wovon die Story erzählt ist natürlich real. Die Story erzählt von Menschen, die im Meer ertrinken, weil sie keine sicheren Verkehrsmittel benutzen dürfen. Nun kommt das ZPS und erklärt sich für nicht einverstanden. Keine 2 Tage später twittert der Innenminister. Die BILD lässt Behördenleiter vom Grünflächenamt verrücktes Zeug erzählen. Und am Donnerstag wird im Bundestag § 63 diskutiert. Ja, es ist Kunst. Kunst, die uns erzählt, wo das eigentliche Theater stattfindet. "
    Mely Kiyak
  • "Das ZPS wirft einen Stein ins Wasser – und niemand kann vorhersagen, welche Wellen er schlägt. Durch das Prinzip des 'aggressiven Humanismus', wie ZPS-Chefdenker Philipp Ruch seine Grundhaltung bezeichnet, wird eine inhumane Politik gezwungen, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Und alle Beteiligten genötigt, in ihren Rollen sichtbar zu werden – als Dulder, Wegseher, Mittäter."

    Silke Müller, Stern
  • "So wie sich die Passanten vor der Manege im dekadenten römischen Zirkuspublikum wiedererkennen sollen, werden Journalisten, die das einzige Publikum darstellen, dazu genötigt, über ihre eigene Rolle nachzudenken. Instinktiv mögen sie sich dagegen wehren. Doch am Ende bleibt der Blick wider Willen dort hängen, wohin er gezwungen wurde: an der ausweglosen Situation vieler Flüchtlinge und der widersprüchlichen Haltung der europäischen Staaten. Das hinzukriegen ist keine kleine Leistung inmitten einer Öffentlichkeit, die sich seit Monaten mit der 'Flüchtlingskrise' beschäftigt und dabei in Gefahr ist, für das Nächstliegende blind zu werden."

    FAZ
  • "Man kann das natürlich platt finden. Aber fakt ist, dass die Plattheit der Reaktionen diejenige der künstlerischen Konzepte bis dato leider noch immer um ein paar sehr erhellende Grade überstiegen hat. Auch angesichts des Tigerkäfigs dauerte es keinen Tag, bis besorgte Bürger, Institutionen und Medien sich – quasi hundertprozentig nach impliziter ZPS-Storyline – eher nach dem Tierschutz erkundigten als nach dem Schutz derer, die sich von den Tieren fressen lassen sollen."

    Christine Wahl, Der Tagesspiegel
  • "Die Arena vor dem Maxim Gorki Theater ist dabei nur die spektakuläre Kulisse des Projekts, das mit einem Image-Film im Netz beginnt, durch Online-Abstimmung dramaturgische Steigerung erfährt und seinen Höhepunkt in die Bundestagssitzung am 24. Juni verlegt. Ob es danach zur Katastrophe kommt (Stichwort Tiger) oder zur Katharsis (Stichwort Joachim 1, dazu gleich mehr) entscheidet sich dort. Kunst kann Horizonte öffnen, aber Asylpolitik bleibt ein Staatsstück. "Wir proben beides, Utopie und Dystopie", sagte André Leipold vom ZPS auf einer im Theater einberufenen "Bundeserpressungskonferenz"."
    DIE ZEIT
  • "Zu der mit dem Mitteln des Theaters vorgeführten sozialen Situation muss man sich verhalten. Daran kam in seinem überraschend klaren Statement auch das um schwammige Formulierungen selten verlegene Bundesinnenministerium nicht herum: »Es handelt sich um eine geschmacklose Inszenierung, die auf dem Rücken der Schutzbedürftigen ausgetragen werden soll.« Worte, die eine ebenso unfreiwillige wie bittere Komik bergen: Ließe sich nicht genau so auch diese Farce namens EU-Türkei-Pakt beschreiben, unter der so viele Hilfe suchende Menschen leiden?"

    neues deutschland
  • "Es liegt jetzt an uns: Verharren wir in der Abwehr oder lassen wir uns ein auf den Gedankenweg, auf den diese künstlerischen Aktivisten uns führen wollen. Sagen wir: Die Aktion ist zynisch! Oder sagen wir: Die Realität unserer Gesetze, die es keinem Flüchtlinge ermöglicht, ohne Aufenthaltsvisum in ein Flugzeug zu steigen, sondern sich auf den todbringenden Weg über das Mittelmeer zu begeben, diese Realität ist zynisch."

    Berliner Zeitung
  • "Einen Moment stellt man sich vor, wie sie alle kommen würden und gaffen, wenn es wirklich blutig würde. Vielleicht ergreift uns das Spektakel ja viel mehr, als das Schicksal der Flüchtlinge weit weg in Syrien es vermag. Aber vielleicht ist auch diese entlarvende Vorstellung Teil der Inszenierung. "

    Berliner Zeitung
  • ”Ich habe das als richtig empfunden, dass es in dieser blutigen Zeit das Theater nicht in den schönen Schein ausweicht, sondern versucht, Realität aufzugreifen.”

    Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles
  • "Die verfassungsrechtlichen Bedenken spielen in der Rechtsprechung jedenfalls mittlerweile keine erkennbare Rolle mehr. Vielleicht trägt die Kunstaktion des ZPS dazu bei, diese notwendige Diskussion wiederzubeleben."

    Verfassungsblog

Presse

Frankfurter Rundschau   Aktivisten fliegen Flüchtlinge nach Europa, Fraglos Theater

Spiegel Online   Mit Tigern gegen Gesetze, Protest nach Gladiatorenart, Mit Tigern gegen Gesetze

ZDF heute   Und zum Abendessen das Grundgesetz

Berliner Zeitung  Der Bezirk Mitte könnte auch wegschauen, Springen die Flüchtlinge wirklich in den Tigerkäfig?, Syrische Schauspielerin will sich von Tigern fressen lassen, Warum fliegen Flüchtlinge nicht mit dem Flugzeug?, Schönheit soll Tigerkäfig abbauen, Tiger-Arena wird nicht abgebaut, sondern vergrößert, Springen die Flüchtlinge wirklich in den Tigerkäfig?, Der Mordparagraf 63, die Tiger und die Flüchtlinge

Süddeutsche Zeitung  Sie sind nicht mehr da, Aktion "Flüchtlinge fressen" endet mit erhellender Enttäuschung

taz Leider keine Übertreibung, Der Flieger bleibt unten, Dann kommt da ein Grill hin

Tagesspiegel  „Wir wollen den Menschen den Appetit verderben“, Reißzahn im Regierungsviertel, Gratwanderung zwischen Kunst und Aktivismus, Tigerkäfig muss abgebaut werden, Die Tiger sind immer noch da, Aktion "Flüchtlinge fressen" präsentiert Freiwillige, Mit Verstörung gegen die europäische Mauer

Stern   Flüchtlinge als Tiger-Futter

ZEIT  Menschenopfer mit Tiger, vorne rechts!

neues deutschland  Flüchtlinge Fressen, Politisierung von Kunst?, Flüchtlinge sind Europa zum Fraß vorgeworfen, Flüchtlinge Fressen - Provokante Kunstaktion, Wie schmecken Flüchtlinge?, Keine Toten bei »Flüchtlinge fressen«

tell  Wo beginnt Zynismus?

rbb|24  "Ich werde mich von Europa fressen lassen", Neue Aktion: "Wir suchen Flüchtlinge, die bereit sind, sich fressen zu lassen", Zwei Flüchtlinge wollen sich angeblich fressen lassen, Der Tigerkäfig bleibt stehen, "Das Flugzeug wird einfliegen - so oder so", "Jeder weiß, dass niemand gefressen wird"Bezirksamt entzieht Sondererlaubnis

rbb Kulturradio  "Füchtlinge fressen" - Aktion

Berliner Morgenpost  Was darf Kunst? Pro und Contra, Vor dem Gorki Theater sitzen immer noch die Tiger

B.Z.  Wird die umstrittene Künstler-Aktion heute abgebrochen?, Syrische Schauspielerin: „Darum würde ich mich von Tigern fressen lassen“, Air Berlin sagt Sonderflug zu "Flüchtlinge Fressen" ab, Kein Flüchtling zerfleischt – Provokante Kunstaktion unblutig beendet

Monopol Magazin  Innenministerium: "Flüchtlinge fressen" ist "zynisch", Unblutiges Ende der Kunstaktion "Flüchtlinge Fressen"

n-tv  Künstler wollen 100 Syrer einfliegen lassen, Flüchtlinge werden nicht gefressen: Air Berlin kündigt den Vertrag

Deutschlandradio Kultur  Was steckt hinter der Aktion des Zentrums

ze.tt  Künstlerkollektiv will Geflüchtete Tigern zum Fraß vorwerfen

art-magazin  »Flüchtlinge Fressen«, Wer ist jetzt zynisch?, Tränen statt Blut

Deutsche Welle  Provokante Kunstaktion geht weiter

Kronenzeitung  Syrerin droht: "Lasse mich von Tigern fressen"

Achse des Guten  Das angekündigte Selbstmordattentat auf den Rechtsstaat, Das große Fressen: Berlin auf dem Weg in die spätrömische Dekadenz, Die Tiger-Nummer: Gibt es am Gorki-Theater intelligentes Leben?, Völkerschau 4.0 im Maxim-Gorki-Theater

Deutsche Welle  Kein "Flüchtlinge fressen" - Provokante Kunstaktion vor dem Aus?

3sat  "Europa zum Fraß vorwerfen" Streit um Aktion "Flüchtlinge Fressen" in Berlin, Kulturzeit Showdown einer Kunstaktion "Flüchtlinge Fressen" / Sonderflug abgesagt

Mely Kiyak  Theaterkolumne embedded

Die Presse  Flüchtlinge als Tigerfutter: Streit in Berlin

Der Standard  Tigergehege muss geräumt werden, "Das hat uns einen Spiegel vorgehalten"

FAZ  Doch kein „Flüchtlinge fressen“ in Berlin , Die Tiger drücken ihr Bedauern aus

verfassungsblog.de  Flucht aus der Grundrechtsbindung: „Flüchtlinge fressen“ und das ausländerrechtliche Beförderungsverbot

Nachtkritik  Skandale ungewisser Größenordnung



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Die Toten kommen


Wir verlieren jeden Tag hunderte Einwanderer an den Grenzen der Europäischen Union. Die Opfer unserer Abschottungspolitik werden im Hinterland südeuropäischer Staaten verscharrt und anonym bestattet.

Erster Europäischer Mauerfall


Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls flüchtet ein vergessenes Denkmal aus der Hochsicherheitszone des Regierungsviertels an die EU-Außengrenzen.